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So funktioniert der Hausnotruf!
Ein kleines Kästchen, das an die Telefonanlage angeschlossen wird, ist direkt mit einer Notrufzentrale verbunden. Wenn man auf einen der Knöpfe drückt, wird die Freisprechfunktion aktiviert, und man kann mit der Zentrale sprechen, ohne den Hörer abzunehmen. Wenn man zu vorher vereinbarten Zeiten nicht Kontakt zur Zentrale aufgenommen hat, wird diese von selbst aktiv und fragt nach, ob alles in Ordnung ist und schickt im Zweifelsfall schnell Hilfe vorbei.
Über einen so genannten Funkfinger ist man - auch außerhalb der direkten Reichweite des Telefons - mit der Zentrale verbunden. Der „Funkfinger" ist ein kleines Gerät, das man um den Hals oder wie eine Uhr am Handgelenk tragen kann und das eine Reichweite von ca. 150 m im Umkreis des Telefons hat. Auch in die Etagen über oder unter Ihrer Wohnung.
Bei der Hausnotruf-Zentrale sind alle wichtigen Informationen zu jedem einzelnen Notruf-Teilnehmer gespeichert und erscheinen dort bei einem Notruf sofort auf dem Bildschirm. Risikofaktoren wie z.B. eine bestehende Diabetes, ein zurückliegender Infarkt oder ähnliches ebenso wie die Adressen und Telefonnummern des behandelnden Hausarztes. Von Nachbarn oder Verwandten, die einen Hausschlüssel haben, und mal eben nachsehen können und andere Informationen, die in einem Notfall von Nutzen sein können. Also: der „große Bruder" passt auf. In diesem Fall aber allein zum Schutz des Einzelnen.


